Impuls-Vorträge • Erlebnis-Seminare • Inhouse-Trainings

Pressestimmen & Interviews


20. Oktober 2019

Tiroler Bezirksblätter

Der SoViSta Herbst steht mit seinem Programm in den Startlöchern und als Einstieg diente ein Workshop mit Roland Wegscheider im Arlbergsaal. Lebendig und einfach erklärt gab er den Teilnehmern sein Wissen rund um den Stoffwechsel weiter…

Lesen Sie weiter im Online-Artikel auf meinbezirk.at


18. Oktober 2019

St. Anton am Arlberg TV

Xund-im-Leben beim SoViSta-Bildungstag 2019. In diesem Jahr widmete sich der Tag dem komplexen Thema Stoffwechsel.

Das Video auf St. Anton TV kann hier aufgerufen werden

oder über Youtube (klick rechts ins Bild)


10. Oktober 2019

Rundschau


19. März 2019

Munde TV

Auf der vom Sozialsprengel Telfs organisierten Gesundheitstrasse im Inntalcenter informierten wir neben vielen anderen Ausstellern die Bevölkerung und beantworteten zahlreiche Fragen.

Das Video von Munde TV kann hier aufgerufen werden


27. November 2018

ÖGSWissen

Das Magazin für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer

Link zur Onlineversion der Zeitschrift auf www.oegsw.at


7. November 2017

OTV

TV-Interview zur Xund-im-Leben Vortragsreihe beim Roten Kreuz.

Das Video auf OTV kann hier aufgerufen werden


Geschichten über Alfred & Roland

Alfred Mühl

Knöpfe im Roten Faden

Die erste Geschichte von der ich Dir erzählen möchte beginnt zu der Zeit, als ich in der Univ. Klinik im Unfall-OP gearbeitet habe. Ich erlebte damals die überaus angenehme Situation, dass mir mein Beruf meistens sehr viel Spaß machte. Ich erledigte meine Aufgaben gerne, die Kollegen waren in Ordnung und in der Zusammenarbeit mit den meisten Ärzten herrschte eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Irgendwie hat insgesamt einfach alles gepasst.

 

Zu diesem Zeitpunkt konnte ich auch zum ersten Mal in meinem jungen Leben – ich war gerade einmal Mitte zwanzig – einen roten Faden erkennen. Als Teenager beim Jugendrotkreuz machte ich die ersten Erfahrungen in Erster Hilfe, beim Militärdienst war ich dem Feldlazarett zugeteilt, im darauffolgenden Jahr arbeitete ich als Zeitsoldat im Militärspital und als Gruppenkommandant bei den international einsetzbaren Rettungskräften des Österreichischen Bundesheeres. Wieder im Zivilleben angekommen fuhr ich im Rettungswagen kreuz und quer durch die Stadt und nach einigen Jahren im Operationssaal einer Privatklink landete ich im OP der Uniklinik. Und das mit einem unkündbarem Landesvertrag. 

 

Noch nie zuvor ergaben die Stationen in meiner bisherigen Lebensgeschichte so viel Sinn. Und ich hatte endlich das Gefühl, nicht nur privat sondern auch beruflich angekommen zu sein.

 

Dieses schöne Gefühl dauerte aber nicht sehr lange an. Schon nach wenigen Jahren stieg in mir ein nur schwer erfassbares, schwammiges Gefühl der Unzufriedenheit hoch. Mit klarem Kopf betrachtet gab es wirklich keinen Grund zur Kritik. Mein Privatleben war harmonisch, die Freizeitgestaltung ließ kaum Wünsche offen, die Arbeitsabläufe waren schon lange Routine und die Operationen standardisiert. Ja sogar mit dem Gehalt konnte ich zufrieden sein. Woher kam also dieses unangenehme Gefühl?

 

Nach Monaten der erfolglosen Suche stellte ich beim Einspringen für einen krank gewordenen Kollegen fest, dass mir der Ausflug in die andere Fachabteilung viel Spaß machte. Auch die kleinen Unterschiede in der Zusammenarbeit mit den anderen Ärzten und Kollegen, entdeckte ich plötzlich als Abwechslung.

 

Grüßt mich wirklich schon jetzt das Murmeltier? Fehlt mir schon mehr als dreißig Jahre vor meinem vermuteten Pensionsantritt die Herausforderung im Alltag?

 

Die Indizien mehrten sich. Somit beschloss ich, etwas dagegen zu unternehmen. Das gute und schöne Gefühl von damals noch gut verinnerlicht, wollte ich meinen Beruf und Arbeitsplatz aber in keiner Weise antasten. Zu gut tat auch die Sicherheit einen Job zu haben, den ich wirklich bis zur Pension im Jahre irgendwann ausüben könnte.

 

Um doch nicht ganz der Routine zu verfallen begann ich, mich an so manchen freien Tagen in Seminaren weiterzubilden, die überhaupt nichts mit Medizin zu tun hatten. Damals aktuell waren gerade Kommunikation, Konfliktmanagement und Verhandlungsstrategien. Parallel dazu bot ich mich so oft es nur ging als Springer an, der zur Kompensation von Krankenständen etc. auf allen vier Departements eingesetzt werden konnte. So bekam ich auch an meinem Arbeitsplatz etwas Abwechslung.

 

Nach einiger Zeit war der neue Informationsgehalt bei den besuchten Seminaren eher gering und die OPs bei den anderen drei Departements wurden zunehmend zur Routine. Einzig die Abwechslung durch die jetzt große Zahl an Ärzten und Kollegen mit denen ich nun zu tun hatte, ließen das lästige Murmeltier zeitweise verschwinden. 

 

Wirkliche Erlösung fand ich erst mit dem Angebot in die OP-Koordination zu wechseln. Ich arbeitete zwar noch in derselben OP-Zone wie in den vergangenen zehn Jahren und ich hatte auch noch mit denselben Ärzten, Pflegekräften und Operationen zu tun. Doch in einer OP-Zone mit 4 Fachabteilungen, 11 Operationssälen und rund 100 dort arbeitenden Menschen für einen möglichst reibungslosen Ablauf zu sorgen, war eine neue Tätigkeit mit vielen neuen Herausforderungen.

 

Hätte ich aufgrund meines Gefühls des zu viel an Routine nicht begonnen mich als Springer für alle Departements anzubieten und hätte ich nicht die vielen Seminare besucht, dann hätten mir auch die Voraussetzungen für diesen Job gefehlt. Dieser Job wiederum war ausschlaggebend für meinen weiteren Lebensweg und dafür, dass ich heute als Redner, Seminarleiter und Trainer vor Menschen stehe.

 

In die Zukunft geblickt, entdecken wir in einzelnen Ereignissen meist keinen wirklichen Zusammenhang oder Sinn. Wir empfinden sie auch eher selten als Vorteil. Wir wehren uns, wollen den Status quo aus Angst vor Verlust etc. erhalten. Im Rückblick auf die vergangenen Jahre erkennen wir aber sehr häufig die zusammengeknüpften Stücke des roten Fadens und damit auch den Sinn, das Glück oder aber einfach nur den schönen Zusammenhang der Stationen in unserem Leben. 

Roland Wegscheider

Entwicklung und Rollenfindung

Es war im Jahr 1996 als ich nach der Diplomierung begonnen hatte, mich auf Notfallseminare zu spezialisieren. Meine ersten Gehversuche diesbezüglich waren im Altenwohnheim in Telfs, wo ich die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter erhöhte, indem ich einfach vom Stuhl fiel und reglos liegen blieb. Man kann sich vorstellen, was plötzlich für ein Stress und eine Hektik entstand. Die Lehre daraus war, dass wir alle in den Gesundheitsberufen unbedingt Training brauchen, um in Notfallsituationen adäquat agieren zu können. Es dauerte einige Jahre an Erfahrung, bis ich die verschiedensten Krankheitsbilder wie Lungenödem oder Epilepsie simulieren und gleichzeitig aufmerksam die Reaktionen der Teilnehmer wahrnehmen konnte. Von der Nachhaltigkeit dieser Stresstrainings bin ich überzeugt, da immer wieder Teilnehmer per Email oder telefonisch von ihren Erfahrungen in erlebten Notfallsituationen erzählen. Auszüge davon gibt es auf meiner Homepage. 

 

Dass der Spaßfaktor in den Seminaren und Simulationen nicht fehlt, beweisen einige Anekdoten, wovon ich eine immer wieder gerne erzähle. In der psychiatrischen Klinik in Hall simulierte ich ein Bolus-Geschehen (Aspiration) während des Essens eines Schnitzels. Ich wählte zwei männliche Pflegepersonen, die an mir den Heimlich-Handgriff anwenden sollten. Ich war daher äußerst überrascht, als die beiden mich je an einem Fuß nahmen und mich so hochzogen, dass ich verkehrt in der Luft hing. Eine weitere Pflegeperson klopfte mir dann mit aller Kraft zwischen die Schulterblätter. Wir lachen heute noch darüber, wenn wir uns zur regelmäßigen Auffrischung sehen. 

Ich simuliere gerne Krankheitsbilder und versuche emotionale Kontexte und Situationen nachzustellen, die sich tief in den Erfahrungsschatz der Teilnehmer einprägen. Dadurch wird lernen lebendiger – erfrischender – emotionaler und lässt die Verbindungsstellen (Synapsen) in unseren Gehirnen eine stärkere Bindung aufbauen. Die Wissensabfrage wird somit im Notfall erleichtert, da es ja schon in besonderer Weise erlebt wurde. 🙂

 

Gesundheitskompetenz als Leidenschaft 

In den nun fast 30 Jahren, in denen ich im Gesundheitsbereich tätig bin, sind mir folgende Entwicklungen aufgefallen. Die Menschen werden zwar epidemiologisch immer älter, aber leider auch krank älter. Und auch die jungen Menschen kommen immer früher in ärztliche Behandlung. An den Ursachen der Erkrankungen wird zwar laufend geforscht und es wird immer noch viel vermutet aber nicht gewusst. Aber eine aufklärerische und begleitende Therapie, um wieder komplett zu gesunden, erhalten die wenigsten Menschen. Umso wichtiger ist es mir geworden, gesunden Menschen wichtige Botschaften mitzugeben, wie sie gesund bleiben können. Ihnen zu erklären, welche fantastischen Funktionen unser Körper hat und wie wir diesen unseren Körper, aber auch unseren Geist und unsere Seele pflegen sollten (Stichwort: Gesundheitspflege). Dazu benötigt es Wissen, Gesundheitskompetenz und die Bereitschaft zu Selbstversuchen, um dabei Erfahrungen zu sammeln, die uns aus der Komfortzone befreien. Denn durch diese Erfahrungen, gibt uns das Leben viel zurück. Möglicherweise die verlorene Lebensfreude, oder innere und äußere Attraktivität, vielleicht eine nicht enden wollende Neugier, oder auch ein ausgeglicheneres Verhältnis von Eustress und Disstress. 

Wie kann ich mir selbst gutes tun und dabei wachsen und gedeihen (Stichwort: Selbstpflege). Dies versuche ich (entweder allein oder mit Alfred) mit viel Spaß und Engagement zu vermitteln. Dabei habe ich das Vergnügen, einiges davon mit Alfred gemeinsam umsetzen und präsentieren zu dürfen. 

 

Unsere gemeinsame Geschichte

Kennen lernen – schätzen lernen – wertschätzen lernen 

Wir haben uns im Ausbildungszentrum West kennen und schätzen gelernt. Als wir uns gegenseitig von unseren Ambitionen zum Thema Gesundheit, Gesundheitskompetenz und Prävention erzählt hatten, war schnell klar, wir wollen etwas gemeinsames auf die Füße stellen. Das nervige Seminar war das erste gemeinsame „Baby“ und stellten wiederum schnell fest. Da gibt es ein paar weitere Themen, die sicherlich für viele Menschen in den Gesundheitsberufen von Interesse sind und vor allem für persönliche Weiterentwicklung einen großen Stellenwert haben. Wir sind auf dem Weg und entdecken laufend neue Blickwinkel zu Hauptthemen unserer Angebote. Wir sind selbst oft überrascht, wie viele Einflussfaktoren es zu jedem Thema gibt. Wir hoffen, dass wir euch zu unseren Workshops begrüßen dürfen und danken Dir für Deine Zeit unsere Geschichte zu lesen.